#museumscast - angestaubt war gestern

MC012 Das Internet geht nicht mehr weg!

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Gleich vorweg: Diese Episode sprüht vor Lebendigkeit und das dürfte man auch Hören, denn auf Burg Posterstein geht´s rund, nicht nur in der Ritterburg selbst, sondern auch am runden Tisch - der eigentlich viereckig ist. Denn dort fand das Podcastgespräch für die nunmehr 12 Episode im #museumscast statt.

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Klaus Hofmann (Direktor, rechts im Bild), Marlene Hofmann (Social Media Expertin und Verantwortliche für die Öffentlichkeitsarbeit, li.), Franzi Engemann (wissenschaftliche Mitarbeiterin, 2.v.l.) und Petra Nienhold (Museumspädagogin und Hüterin der Finanzen, 3.v.l.) ließen sich in ihre Ritterrüstungen - "Pardon" - in ihre Karten blicken. Dabei wurde gleich zu Beginn klar, hier ist der Besucher die Nummer 1. Man fürchtet sich gewissermaßen nicht vor dessen Meinung - im Gegenteil - hier wird direkt um Rückmeldung gebeten und die so gesammelten Erfahrungen und Wünsche in und um die Ausstellung herum eingearbeitet.

Seriosität vs. Kinderburg? 

Selbstverständlich bleibt die Seriosität erhalten! Schließlich gilt es, das Konzept, den geschichtlichen Hintergrund und die fachliche Kompetenz im Fokus zu behalten. Direktor Klaus Hofmann findet dafür klare Worte: "Wir biedern uns unseren Besuchern nicht an, aber wir gehen sehr wohl auf die Bedürfnisse ein - ein großer Unterschied!"

Bestes und derzeit brandaktuelles Beispiel ist das Projekt #Kinderburg - eine kindgerechte Ausstellung in der Burg für - der Name verrät es ja bereits - Kinder! Wer jetzt allerdings denkt, da wurden mal eben ein, zwei Räume abgezweigt und mit kindgerechtem Material bestückt, irrt. Die Kinderburg ist eine eigenständige Ausstellung für Kinder ABER direkt in die Hauptausstellung integriert. Hier können also die Steppkes und Eltern gemeinsam die Zeit verbringen, Historie erkunden und jeder kommt dabei auf seine Kosten.

Online- vs. Offline-Besucher!

Neben der Ausstellung zur regionalen Geschichte gibt es auch umfangreiche Einblicke in das Leben der Herzogin von Kurland. Dabei spannt man den Bogen zwischen der Ausstellung vor Ort und der digitalen Wissensvermittlung.  Das Team ist sich einig, selbst die Herzogin Anna Dorothea von Kurland hätte von ihrer Burg Tweets in die weite Welt abgesetzt. Schließlich ist sie für ihre Tagebücher bekannt. Warum also sollte man sich heute dem Thema Smartphone verschließen? Damals waren es die Tagebücher und heute sind es eben Blogs. "Das Internet geht nicht mehr weg", meint Marlene Hofmann und deshalb wird auf Burg Posterstein auch kein großer Unterschied mehr zwischen dem Online- und Offline-Besucher gemacht. Auf dem ersten Blick mag dies einfach gestrickt klingen, doch die auf der Burg immer wieder durchgeführten statistischen Erhebungen sprechen eine deutliche Sprache. Darüber ließe sich jetzt noch ganz viel schreiben, doch am besten, Ihr lauscht den Museumsmenschen selbst...

Was gibt es auf der Burg zu sehen? Wie werden die Ausstellungen geplant? Warum ist Netzwerken für Museen so wichtig? Von der Facebook-Notiz zum Blog - Wie war das damals? Wie kann man Texte einfach aber dennoch mit Anspruch gestalten?

Die Episode Nummer 12 hat Antworten auf alle Fragen parat;-)

Weiterführende Links:

Webseite Burg Posterstein

Der Burg BLOG

Die Burg bei Twitter

YouTube

Kurzclips bei Vimeo Facebook

Adresse: Burgberg 1 04626 Posterstein Telefon:  034496 22595

Die Shownotes und alle Informationen rund um das Gespräch findest du hier: www.museumscast.com/episode012


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