#museumscast - angestaubt war gestern

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00:00:00: Ja die Frage liebe Hörer, wo sich der #museumscast heute befindet, ist ganz schnell beantwortet. Ich bin heute auf der Schloss Heidecksburg. Das ist 

00:00:11: Wahnsinn

00:00:12: was hier die Arbeiter von der Schlösserstiftung Thüringen für einen tollen Arbeitsplatz haben. Da werde ich nach dem Gespräch auf jeden Fall noch paar Bilder machen.

00:00:23: Jetzt wollen wir uns natürlich erstmal mit dem Team unterhalten, was denn so eine Schlösserstiftung

00:00:29: überhaupt macht. Und mir sitzen zwei sehr nette Kollegen gegenüber. Das ist einmal 

00:00:37: die Maria Porske. Sie kümmert sich in der Schlösserstiftung Thüringen um das Fotoarchiv, die sozialen Medien

00:00:46: und ist natürlich damit logischerweise prädestiniert dafür die Öffentlichkeitsarbeit für die Stiftung zu machen? Die Öffentlichkeit Arbeit macht Frau Doktor Rott, Referatsleitung, und ich bin mit eingebunden im Marketing. Natürlich stimmen wir uns ja immer sehr sehr eng ab.

00:01:00: Also ist das nicht nur ein Alleingang sondern Sie haben da schon auch eine gemeinsame Grundlage noch mit Team. Wir sind ein ganzes Team

00:01:08: was man sich ja gut vorstellen kann bei 31 Schlössern, der Vielzahl an Themen - muss natürlich ein ganzes Team daran arbeiten die Inhalte zu vermitteln

00:01:16: Und sie hat schon einen wichtigen Punkt gesagt, 31 Schlösser werden verwaltet. Da kommen wir natürlich noch später drauf

00:01:23: was so eine Stiftung macht. Jetzt möchte ich erstmal noch an meinen weiteren Gesprächspartner das Wort übergeben. Das ist der Dr. Franz Nagel.

00:01:32: Er ist zuständig für die museale Weiterentwicklung der

00:01:36: Dornburger Schlösser und Gärten und er wird natürlich auch Rede und Antwort stehen, weil er logischerweise auch hier unter Schlösserstiftung Thüringen sehr stark mit eingebunden ist. Jetzt übergebe ich

00:01:49: gerne das Wort an Sie Herr Dr. Nagel, dass sie noch ein klein wenig zu ihrer Funktion hier vor Ort berichten.

00:01:56: Ich bin inzwischen seit neun Jahren bei der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten hab viele Jahre

00:02:02: im Bereich Öffentlichkeitsarbeit an der Schnittstelle zum Baubereich gearbeitet - also Bauberichte und Publikationen die mit den

00:02:11: baulichen Sanierungs Ergebnissen, Restaurierungen zu tun hatten, gemacht

00:02:16: und betreue auch dass Besucher Magazin "Schlösser Welt Thüringen" und bin eben auf den Dornburger Schlössern und im Kirms-Krackow-Haus in Weimar für den musealen Betrieb und die Angebote zuständig.

00:02:29: Also haben Sie auch einen ganz tollen Job indem Sie von Schloss zu Schloss reisen und da auch wirklich hier die schöne Thüringer Landschaft genießen dürfen oder ist das von mir zu enthusiastisch gesehen?

00:02:42: Das ist nicht zu enthusiastisch gesehen also sowohl, wenn man sich auf den Schlössern aufhält -

00:02:47: es ist ein traumhafter Arbeitsplatz in den meisten Fällen, als auch, wenn man zu ihnen unterwegs ist - meistens auch mit freudigem Anlass

00:02:55: Weil die #museumscast-Hörer, die jetzt regelmäßig schon den #museumscast hören, wissen, dass ich bin immer sehr enthusiastisch wenn ich mich

00:03:04: Menschen, die sich mit der Kunst, Kultur und mit dem Museum beschäftigen, wenn ich mit denen sprechen kann, und deswegen freue ich mich natürlich umso mehr dass das heute hier auch

00:03:14: für das Gespräch geklappt hat. Da würde ich jetzt direkt mal richtig einsteigen wollen was nun so eine

00:03:22: Schlösserstiftung macht und zu Beginn die vielleicht schon die sozialen Medien

00:03:28: von der Schlösserstiftung Thüringen kennen, die wissen auch was da kurz und knapp auf dem Instagram-Account steht. Da heißt es: "...betreut 31 bedeutende Thüringer Schlösser,

00:03:38: Burgen und Gärten baulich und vermittelt dieses historische Erbe." Und Ihr wisst, liebe Hörer, ich liebe ja auch die

00:03:47: Sätze, die auf den Webseiten stehen, wo sich die Schlösserstiftung in dem Falle näher erklärt und habe mir mal einen Satz herausgepickt wo es um das umfangreiche Leitbild geht.

00:04:00: Da würde ich gerne unser Gespräch anknüpfen. Da heißt es nämlich:

00:04:05: "Zentrale Aufgaben der Stiftung sind die Erhaltung und Weitergabe des anvertrauten Kulturguts im Verbund mit Bildungsarbeit

00:04:16: und Kulturpflege. Das ist ja ein Satz, der das so schnell geschrieben ist, aber es steckt ja ganz viel - sag ich mal - auch Herzblut von der Schlösserstiftung Thüringen dahinter, das wirklich zum Leben zu erwecken.

00:04:30: Da wäre jetzt die logische Frage: Was macht die Schlösserstiftung

00:04:34: überhaupt? Sie haben es ja schon gesagt, die vornehmste Aufgabe sozusagen ist natürlich das Erhalt also von Schlössern und Burgen und Gärten

00:04:44: und nicht zu vergessen auch Klosteranlagen, die es über Jahrhunderte zu uns geschafft haben. Da haben wir natürlich den Auftrag dafür zu sorgen sie es auch in weitere Jahrhunderte schaffen und das in dem möglichst guten Zustand.

00:04:59: Also, wenn man an Sanierungen heute denkt das sind zum Teil Maßnahmen

00:05:04: die so tiefgreifend sind, dass man von ersten grundlegenden Sanierungen in ihrer Geschichte überhaupt reden kann. So umfassend wie heute sind viele Schlösser nie zuvor

00:05:15: seit ihrer Errichtung überhaupt saniert worden, aber wir sind natürlich auch auf die Gegenwart bezogen und

00:05:23: das ist dann der Vermittlungsauftrag, den wir haben, kulturelle Bildung zu leisten, Besuchern,

00:05:29: den Einheimischen aber den auch aus größerer Entfernung zu uns Kommenden einen Zugang dazu zu verschaffen, was es mit den Denkmalen auf sich hat.

00:05:39: Also sie leisten da auch eine gewisse

00:05:41: Aufklärungsarbeit für zukünftige Besucher, die sich dafür interessieren und die sagen, ich möchte gerne einfach mal schon im Vorfeld mehr über dieses oder jenes Schloss oder Burg oder Garten erfahren. Habe ich das so

00:05:56: richtig verstanden? Damit geht's natürlich los das war die Leute erstmal dafür interessieren müssen und wenn sie dann da sind, dann wollen wir Ihnen natürlich auch.

00:06:06: gemeinsam mit unseren Partnern möglichst viel von dem Vermitteln was in den Gebäuden steckt - an Baugeschichte und Kulturgeschichte, warum sehen/

00:06:15: sieht ein Schloss so aus wie es aussieht. Es entspricht ja häufig nicht dem Geschmack der Menschen die uns besuchen kommen oder sie empfinden es einfach

00:06:23: vielleicht als prächtig, aber warum ist notwendig war sozusagen z.b. solche Pracht.

00:06:30: Herbeizuführen, zu gestalten, das ist wunderbar

00:06:34: gehört zu unseren wichtigen Aufträgen. Da möchte ich noch in einer Aussage die Sie jetzt gerade getroffen haben, ganz kurz einhaken. Sie sagen manche finden's

00:06:42: nicht so prächtig, also es gibt durchaus dann auch Rückmeldung, dass jemand enttäuscht ist und sagt das hätte ich mir anders vorgestellt? Doch als prächtig empfinden die meisten ein Schloss, aber es ist der Geschmack. Der ist natürlich heute anders der Zeitgeschmack. Man würde seine eigene

00:06:57: Wohnung natürlich heute anders gestalten als wie man das vor 300 Jahren gemacht hat denn noch geht's ja darum, 

00:07:05: das es über das bloße Gefallen hinausgeht oder Nichtgefallen - sondern dass man Verständnis dafür erzeugt, 

00:07:12: warum sieht das so aus und warum ist es in seiner Zeit genauso gemacht worden und auch mit einer gewissen Notwendigkeit genauso gemacht worden, wie wir es heute erleben und pflegen damit es auch

00:07:25: später die Leute noch wahrnehmen können. Sie haben ja erzählt, dass es ihnen wichtig ist, dass man dieses alte Erbe erhält

00:07:34: und die Schlösser sind ja alle schon sehr alt.

00:07:37: Nun ist aber ja die Schlösserstiftung in Thüringen nicht so alt. Was war da der Auslöser zu sagen, wir wollen so eine Stiftung ins Leben rufen? Wie muss man sich das vorstellen, dass jetzt nicht - schwupps - jetzt plötzlich die Stiftung da?!

00:07:50: Das hat der Landtag des Freistaats Thüringen vor 25 Jahren entschieden als er ein Modell gesucht hat, die zum Teil in ziemlich prekären Situationen befindlichen Denkmale für die Zukunft zu sichern und

00:08:05: dde Kommunen, in deren Besitz die Denkmale zum Teil gewesen sind,

00:08:11: waren über das Angebot zum Teil froh, haben die Denkmale in die Stiftung gegeben. Und das Land hatte auch bis dahin schon eigene

00:08:21: Liegenschaften übernommen

00:08:23: von denen mit vormaligen Bezirken, und halt auch dafür eben ein Modell gesucht, das nicht eine reine Immobilienverwaltung ist. Die es ja auch gibt

00:08:32: sondern eben eine spezielle denkmalbezogene Kulturgutverwaltung. Es sozusagen der

00:08:41: Bedarf erkannt, das was getan werden muss, dass es nicht noch mehr verfällt und da setzt die Stiftung jetzt an? Und Beispiele hat man damals natürlich auch schon gefunden. Also es gibt

00:08:54: ja Schlösserverwaltungen, die wesentlich älter sind, die schon direkt 1918 entstanden sind z.B. die Bayerische Schlösserverwaltung die nahtlos aus der

00:09:05: Bayerischen Königlichen Krongutverwaltung hervorgegangen ist oder auch die Preußische Stiftung Schlösser und Gärten.

00:09:13: Das sind sie sozusagen der Jüngling unter den Stiftungen? Es gibt noch jüngere aber wir gehören zu den Jugendlichen.

00:09:22: Ist gut zu wissen, mal die Hintergründe zu erfahren, weil, wenn man so hört Stiftung... okay... irgendwie

00:09:28: fließen irgendwelche Gelder und dann wird was unterstützt, aber was da wirklich für ein Aufwand dahinter steht, das sieht man als Außenstehender ja oft auch gar nicht.

00:09:38: Es geht ja darum, dass man das mal schätzen lernt, was die Menschen dahinter da so "anstellen" -

00:09:43: also im positiven Sinne. Seit wann es die Stiftung gibt, haben Sie mir ja schon verraten... Genau, wir haben dieses Jahr 25-jähriges Stiftungsjubiläum und das nehmen wir natürlich zum Anlass um

00:09:55: damit auch nach Außen zu gehen, um dann eine breitere Öffentlichkeit dafür zu schaffen, mit Veranstaltung zum einen und

00:10:02: und zudem haben wir uns noch ein neues Stiftungsaussehen geschenkt. Was Sie hier vor sich auf den Flyern sehen, ist unser neues Logo, was wir ja pünktlich

00:10:11: zum Jubiläum fertig gehabt haben und Aufhänger

00:10:17: dieses Jahr wird der Tag der offenen Tür auf Schloss Heidecksburg hier im Mai wo wir eben mal unsere Türen öffnen und zeigen: Mensch wie sieht's denn hier aus, wie arbeiten wir hier, was machen wir genau und wie viele Leute sind notwendig.

00:10:32: Da wird der Raum, wo wir heute sind - es ist ja die Bibliothek - nehme ich an auch geöffnet?

00:10:36: Genau! Also liebe Hörer ich verrate euch das schon mal - ich Spoiler jetzt - das ist eine ganz tolle Bibliothek, wo wir hier sitzen. Gefällt mir auch für die Aufnahme sehr gut,

00:10:46: sollte deswegen auch angenehmen euren Ohren klingen, wenn wir uns hier unterhalten.

00:10:52: Und das wird sicherlich natürlich auch spannend, weil sonst werden immer die Museen, Burgen und Schlösser geöffnet oder die Gärten, dass man da Lustwandeln kann,

00:11:01: aber, wo sie jetzt ihre Verwaltungsarbeit machen...das ist ja dann eher weniger für die Öffentlichkeit?

00:11:07: Genau und deswegen wollen wir eben dieses Jahr zum Anlass nutzen, um uns auch ein bisschen transparenter erscheinen zu lassen und

00:11:14: genau wir werden dann noch die Bibliothek natürlich einbinden, als sehr, sehr schönen Raum.

00:11:19: Da ist es gleich gut dass der #museumscast zu Beginn des Jahres da ist. Wunderbar! Wir freuen uns auch. Da packen Sie Werbung rein, damit Sie verraten was

00:11:30: geplant ist. Wollen Sie da Frau Porske gleich noch ein bisschen weiter aus dem Nähkästchen plaudern wie die Planungen  für das Jubiläum sind? Gibt's da schon richtig ganz

00:11:40: konkrete Sachen, wo sie sagen, an dem Tag machen wir Dieses oder Jenes? Also wir haben eine ganze Reihe an Veranstaltung

00:11:47: quer durch Thüringen über unsere 31 Schlösser Burgen Gärten gestreut, die ich jetzt hier im einzelnen nicht aufzählen kann und es einfach sehr sehr viele sind. Wir nutzen natürlich dafür Aufhänger, wie den Tag des offenen Denkmals oder unsere Dornburger Schlössernacht ist eine ganz hervorragende Veranstaltung, die dann dieses Jahr natürlich auch

00:12:05: besondere Aufmerksamkeit bekommt und legen das natürlich auch in den Printbereich.

00:12:11: Zum einen in Umsetzung des neuen Erscheinungsbildes zum anderen wird es von der "Schlösser Welt Thüringen" unserem Besuchermagazin eine Jubiläumsausgabe geben, die eben noch mal ausführlicher das

00:12:23: macht, was das Besuchermagazin bisher schon geleistet hat und da ist der Herr Nagel natürlich auch ganz eng eingebunden bzw. sehr sehr intensiv am Arbeiten.

00:12:32: Hat das eine Bewandnis, dass das jetzt so speziell

00:12:37: mit den Dornburger Schlössern verbunden ist, weil es sind ja 31 Schlösser und Burgen die sie betreuen?

00:12:43: Das Besuchermagazin ist nicht - na wie soll man sagen - nur ausschließlich mit den Dornburger Schlössern verbunden. Das ist ein Magazin, was die Inhalte unsere gesamten Liegenschaften widerspiegelt,

00:12:55: was zum einen sagt, was wir im vergangenen halben Jahr getan haben, was wir vorhaben, welche Geschichten dahinter stecken, was wir Neues erfahren, was wir lernen von den Restauratoren, was in den Archiven gefunden wird und das versuchen wir durch das Besuchermagazin an

00:13:10: den Besucher zu geben. 

00:13:14: D.h. in den Schlössern, die wirklich von euch hier von der Stiftung betreut werden, dort kann ich als Besucher so ein Magazin

00:13:21: finden? Richtig! Es erscheint zweimal im Jahr das Magazin, einmal Ende März und dann noch mal im

00:13:30: September und

00:13:32: sammelt quasi all unsere Themen. Wir geben das an alle unsere Liegenschaften. Von dort aus gelangt es natürlich auch in die Touristinformationen vor Ort und in Hotels. Da haben wir quasi einen weitreichenden Verteiler aufgebaut

00:13:45: und hoffen so, dass wir in ganz Thüringen und natürlich - wenn möglich - auch darüber hinaus die Menschen erreichen. Ich habe ja auf eure Internetseite gesehen.

00:13:55: Das Magazin "Schlösser Welt Thüringen" das gibt's ja dort auch online zum Anschauen? Richtig! Aber das Besuchermagazin gibt's nur im Print?

00:14:05: Das ist das Gleiche. Ist identisch. Gut, dass ich nachfrage. Ist vielleicht ein Missverständnis jetzt gewesen aber das sind Begriffe die wir synonym verwenden.

00:14:15: Auf der Webseite - ich habe ja vorne weg sozusagen die Schlösserstiftung Thüringen gestalkt - 

00:14:24: damit ich jetzt mehr weiß, wenn ich jetzt hier Fragen stelle und da habe ich das eben gelesen "Magazin Schlösser Welt Thüringen". Das ist also auch was ich als

00:14:32: Otto-Normal-Besucher

00:14:34: haben kann? Genau! So, liebe Hörer, so macht man das! Ich habe jetzt vom Herrn Dr. Nagel so ein Magazin bekommen.

00:14:43: Das sieht sehr schön aus und man kann sich das aber auch auf der Internetseite herunterladen.

00:14:51: Also wer das jetzt nicht die Möglichkeit hat sich das vor Ort zu holen kann sich das im Internet anschauen?

00:14:57: Genau und nicht nur das das gibt doch die Möglichkeit dass Besucher Magazin quasi die gesamte "Schlösser Welt Thüringens" zu sich nach Hause kommen zu lassen über einen geringen Unkostenbeitrag, für die Portokosten. Aber so machen wir das natürlich auch

00:15:10: einer breiten Altersgruppe von Besuchern möglich. Sie sehen das also, das bekomme ich jetzt aus ihrer Aussage mit -

00:15:19: Sie sehen das jetzt nicht als Konkurrenz, weil Sie sagen ja wenn wir es digital zur Verfügung stellen, dann willst es vielleicht niemand mehr als Print?

00:15:26: Gar nicht! Unsere Besucher sind so vielfältig wie unsere Schlösser sage ich dann immer gerne, und verschiedene Zielgruppen greifen auf verschiedene Medien zurück

00:15:36: und darum haben wir den Besucher der das digital einliest, der Besucher der sich vor Ort mitnimmt aber auch denjenigen der vielleicht einmal seine Heimat hier in Thüringen hatte, nicht mehr da ist, und sich dazu schicken lässt.

00:15:47: Zu dem Thema Digital und Social-Media würde ich gerne auch noch kommen, aber das würde ich noch ein kleines bisschen nach Hinten setzen, weil wir hatten ja auch noch die

00:15:58: Frage so in den Raum geworfen, wie die Betreuung der einzelnen also Objekte abläuft?

00:16:06: Sie haben ja jetzt schon erzählt wir betreuen so und so viel ... jetzt wäre meine Frage so als Außenstehender: Gehen Sie da zu so einem Schloss hin und sagen wir würden gerne mit euch zusammen arbeiten oder

00:16:18: kommt so ein Team von dem Schloss zu ihn und sagt wir würden gern

00:16:23: Partner von Euch werden. Wie muss man sich das vorstellen? Also die 31 Denkmale die befinden sich im Eigentum der Stiftung, d.h. die Stiftung ist

00:16:31: Eigentümerin und dafür verantwortlich im vollen baulichen Umfang...wir haben eine Zentrale, wo es drei Abteilungen gibt allgemeine Verwaltung,

00:16:46: eine Bauabteilung und Öffentlichkeitsarbeit - geleitet von der Direktorin Frau Dr. Fischer. Dann haben wir vor Ort

00:16:55: Schlossverwalter - in vielen Fällen hauptamtlich, in manchen Fällen auch ehrenamtlich durch Vereine realisiert.

00:17:04: Und die bauliche Betreuung funktioniert im Grunde durch das Zusammenwirken von diesen Schlossverwaltern und den Baureferenten die in der Zentrale dafür zuständig sind.

00:17:16: Das dann Maßnahmen geplant und umgesetzt werden. Also sie haben das sozusagen inne und leiten das? und das ist dann

00:17:24: ihr Eigentum? Also es ist nicht wie - naja Mietsache klingt jetzt auch falsch -

00:17:32: oder dass da wie ein Vertrag abgeschlossen wird, sondern das Objekt - nehmen wir mal das Objekt, weil Sie dafür Spezialist - die Dornburger Schlösser. Die befinden sich sozusagen auch im Besitz der Stiftung in Thüringen?

00:17:46: 1994 ist zur nächsten oder 95 ist zunächst mehr nur das alte Schloss in den Besitz der Stiftung gelangt, sozusagen in der Gründungsphase

00:17:56: und dann gab es 2009 einen Schlössertausch, da ist das Residenzschloss in Weimar - das Stadtschloss - an die Klassik Stiftung Weimar übergeben worden -

00:18:06: das vorher der Schlösserstiftung gehörte.

00:18:09: Und im Tausch dafür hat die Schlösserstiftung die beiden übrigen Dornburger Schlösser - das Rokokoschloss und das Renaissance-Schloss - bekommen, so dass das ganze Ensemble in den Händen der Schlösserstiftung ist.

00:18:22: So ist es zustande gekommen - in diesem Fall eben auch - mit dem musealen Betrieb,

00:18:28: weil die Klassik-Stiftung zuvor in Dornburg den musealen Betrieb realisiert hat und

00:18:35: es kein eigenständiges Museum gab, wie es z.B. auf der Heidecksburg oder Schloss Friedenstein gibt. Da gibt es extra Institutionen, die als Träger der Museen fungieren

00:18:47: und den Museumsbetrieb

00:18:49: realisieren. Das gab es eben dort nicht, weshalb sozusagen in Dornburg und in Weimar im Kirmes-Krackow-Haus selbst dafür verantwortlich sind.

00:18:59: Also sie kümmern sich dann auch darum, was so ein Museum dann vor Ort auch macht?

00:19:04: Meistens sind ja in den Schlössern auch Museen enthalten, wo man sich mit der Geschichte vom Museum beschäftigen kann bzw. teilweise auch

00:19:14: Drumherum, was den Ort so Besonders macht und da kümmern sie sich auch darum, dass das

00:19:20:  Museum - also  ich sag mal - eine vernünftige Ausstellung hat?

00:19:29: In den allermeisten Fällen gibt es eigenständige Museen mit denen wir natürlich eng zusammenarbeiten. Es geht ja sozusagen die

00:19:38: Trennung von Gebäude und dem was im Gebäude zu sehen ist, die bedarf ja einer großen

00:19:47: umfangreichen Abstimmung in Kooperation. Der Besucher soll ja ein Erlebnis haben.

00:19:56: Gebäude, Sammlungen und Garten sollen ja sozusagen für ihn sich als ein Ensemble darstellen.

00:20:03: Genau, als Besucher unterscheide ich das ja nicht. Mir muss das gefallen und ich muss mich informiert fühlen. Und für Sie ist, das entnehme ich jetzt auch aus ihren Aussagen, die Zusammenarbeit mit allen

00:20:14: auch sehr wichtig auch außerhalb der Stiftung, dass Sie sagen: Für uns ist das wichtig

00:20:19: zum Wohle des Erhaltes dieses alten Kulturgutes? Natürlich. Das ist notwendig. Gerade, wenn wir uns die Vielfalt an

00:20:28: Schlössern und Burgen, Gärten, Klöstern in Thüringen anschauen und natürlich neben uns noch nach andere Verwaltung existieren und die Museen eben zumeist - wie Herr Nagel schon sagte - bei uns eben

00:20:42:

00:20:43: als Träger eigenständig die Museumsarbeit bewältigen. Dann müssen wir natürlich immer kooperieren und das ist auch gut so, wenn man dann immer den

00:20:53:

00:20:54: das Gemeinsame finden muss und im Endeffekt ja die Hauptaufgabe zählt, eben die Schlösser, Burgen, Gärten und Klöster zu erhalten und weiterhin zu vermitteln.

00:21:04: Das ist ja das gemeinsame Ziel und das ist die Basis für eine Kooperation.

00:21:11: Das sind sozusagen Einzelkooperation, die natürlich an jedem Objekt stattfinden mit den jeweiligen Akteuren, die es dort gibt und dann gibt es aber auch

00:21:20: noch eine Kooperation wo sehr viele,

00:21:24: sozusagen Akteure zusammenarbeiten: Das ist die touristische Marke "Schatzkammer Thüringen", wo Residenz, Museen und

00:21:34: Eigentümer von Schlössern, denn nicht alle Residenzschlösser, z.B. in Thüringen gehören ja auch zur

00:21:41: Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten zusammenarbeiten, um eben diese

00:21:46: Breite an Schlössern und die besonders hohe Dichte an Schlössern, die wir in Thüringen haben

00:21:56: so zu vermitteln - auch nach Außen hin, das es eben auch als das Besondere wahrgenommen wird, das es ist.

00:22:04: Das stimmt. Es ist Atemberaubend muss man sagen, schon wenn man die Autobahn jetzt hier lange fährt - ich bin der über die A4 gekommen - was sich da schon links und rechts alles so an

00:22:13: Burgen - von der Ruine bis zum prächtigen Schloss - da schon zeigt, ist eine tolle Sache. Im Vorfeld hatte ich mir dann natürlich auch Gedanken gemacht, was für einen Nutzen hat jetzt so eine Stiftung für die Besucher.

00:22:25: Sie haben mir das ja schon sehr gut erklärt, dass im Endeffekt der Nutzen ist, dass ich als Besucher immer auf einem angenehm

00:22:35: ausstaffierten Haus treffe, weil Sie sich ja drum kümmern, dass das eben nicht vom Zahn der Zeit

00:22:41: zernagt wird und das eben in Zusammenarbeit mit den Museen vernünftige Ausstellungen auch für den Besucher präsentiert werden.

00:22:50: Es gibt ja auch so Objekte, die dann so vor sich Hindümpeln und Zerfallen, wo man denkt, schade

00:22:56: dass das so ist, dass niemand die Chance hat, da was zu tun? Ist natürlich auch ein Wettlauf mit dem Zahn der Zeit, also man sieht auch, dass man das natürlich viele Schlösser oder einige zumindest sind noch nicht in dem Zustand

00:23:10: bei weitem indem wir uns das vorstellen, aber an einigen Objekten war eben auch schon Vieles möglich und da

00:23:18: sind Förderprogramme oft sozusagen

00:23:23: das Mittel dazu. Ich nehme an, Sie müssen da auch viele Formulare ausfüllen,

00:23:30: um da irgendwelche Gelder zu beantragen? Die zuständigen Kollegen sind da oft gut in Aktion dabei. Es stimmt.

00:23:39: Das ist natürlich auch bürokratischer Aufwand.

00:23:43: Aber eben auch oft von großen Nutzen dann vor Ort, so dass man eben auch mal größere Sanierungsprojekte unabhängig von feststehenden Budget durchführen kann.

00:23:53: Wie das jetzt in Gotha anlaufende Sanierungsprojekt, wo innerhalb von

00:23:59: relativ kurzer Zeit 60 Millionen Euro investiert werden sollen in grundlegende Sanierungsmaßnahmen - also in die Baukonstruktion fallen.

00:24:09: Da kann man schon gespannt sein wie sich das entwickelt? Das sind wir auch! Genau! Ich würde jetzt gerne noch mal wie schon versprochen

00:24:18: mal auf die digitale Geschichte zu sprechen kommen.

00:24:22: Und sie sind ja seit Sommer 2018 - wenn ich richtig recherchiert habe - bei Instagram und Twitter aktiv? War das für Sie

00:24:31: eine Hürde das zu machen?

00:24:33: Es gibt ja unterschiedliche Ansichten, manche sagen, ach, wir haben unser Print, das reicht doch, dann vielleicht andere zu überzeugen und zu sagen, wir müssen uns aber auch mal ins Internet

00:24:43: begeben? Natürlich haben wir uns im Vorfeld lange mit der Thematik einfach auseinandergesetzt und natürlich mussten wir im Haus viel darüber reden, welchen Nutzen die Social Media haben auch darüber liest man ja in verschiedensten Studien Unterschiedliches. Es ist eben kein messbarer Wert, der da als Gegenwert für die Mühe, die man reinsteckt entsteht aber als der Entschluss stand,

00:25:07: dass wir uns zunächst auf Twitter und Instagram bewegen, war ziemlich klar das es eine sinnvolle Ergänzung zu unseren

00:25:16: sonstigen Kommunikationsinstrumenten, der Pressearbeit ist, und dass wir damit versuchen, eine breitere Masse an Menschen, andere Zielgruppen, zu erreichen.

00:25:26: Können Sie da schon - sie sagen zwar in dem Sinne nicht messbar - aber sie haben ja sicherlich auch schon durch diese zwei Kanäle Rückmeldungen?

00:25:35: Das Sie sagen: Mensch, jetzt wird das direkt für mich auch mal greifbar, weil, wenn ich jetzt beispielsweise - ich mag ja wenn ich sowas als Papier in der Hand habe.

00:25:44: Also für meine Hörer - Ihr seht das nicht ich halte jetzt gerade diese schöne "Schlösser Welt Thüringen" in der Hand...Ihr hört es Raschlen...das ein Papier

00:25:54: das hat schon was, sowas Haptisches, man ja das in der Hand und dennoch, wenn ich das jetzt an der

00:26:00: Besucherkasse mitnehme, haben Sie ja als Schlösserstiftung Thüringen erstmal kein Feedback.

00:26:06: Ich nehm das und les das in meinem stillen Kämmerlein. Können Sie da schon sagen, dass das für sie sehr positiv schon ausgeschlagen ist, seit vergangenen Jahr Sommer, das Sie sagen, wir haben da schon mehr Rückmeldung auch mit

00:26:18: Besuchern oder ist das nur Fachpublikum, wo Sie sich austauschen? Nein, also besonders Instagram haben sie wir seit letzten Sommer ja doch über 1000 Follower

00:26:27: und die schätzen besonders eben die Transparenz, die wir dadurch bekommen, dass wir viel Kleinteiliger und schneller auf bestimmte

00:26:34: Dinge eingehen können, dass man dann eben auch mal Bilder zeigt, wie es gerade im Nordflügel im Schloss Sondershausen aussieht, wo gerade ja kein Besucher hin darf und dann einfach auch die Baustellen dadurch erlebbar macht 

00:26:45: auf eine sehr sehr einfache und sehr eingängige Art und Weise, die wirklich Jedem

00:26:51: ja zugänglich ist und da bekommen wir regelmäßig wirklich gutes Feedback.

00:26:56: Also ist das auch für Sie weiter geplant das auch auszubauen, dass man sagt Jawohl, da bleiben wir am Ball, dass Sie sich vielleicht auch noch

00:27:04: zusätzliche Ideen einfallen lassen. Oder haben Sie schon so ihren festen strukturierten Redaktionsplan, wo sie sagen

00:27:12: darüber machen wir mal auf jeden Fall und dann lassen wir uns noch zu arbeiten,

00:27:15: wie muss man sich das vorstellen? Wir machen natürlich nur Redaktionsplan wenn man bestimmte Dinge natürlich auch planen kann. Das ist dann in enger Abstimmung - vor allen Dingen mit

00:27:24: unseren Bauverwaltungen, die natürlich dann genau sagen können, wann ein Gerüst gestellt wird wann Dinge wieder zugänglich sind, wann der Arbeiten abgeschlossen sind. Das schon

00:27:33: aber natürlich geht man auch spontan auf Geschichte nein also Funde die in Restaurator macht

00:27:38: die einfach vorher gar nicht klar waren, die uns selber immer wieder überraschen. Können wir auf dem Weg sehr sehr schnell nach außen geben.

00:27:46: Also lassen Sie sich sozusagen auch in Wort und Bild was von den Schlössern und Burgen zuarbeiten sie können ja

00:27:54: nicht immer vor Ort sein und sagen, ich mach jetzt ein brandaktuelles Bild. Die Zusammenarbeit mit unseren Schlossverwaltungen vor Ort ist dann natürlich eine ganz wichtige und da bin ich natürlich auch froh drum, dass wir da einen eingespieltes Team haben die dann oft anrufen und sagen:

00:28:09: Hier ist ein Thema und Mensch dass es gerade bei uns können wir das nicht ist es eine Möglichkeit. Das muss natürlich jetzt noch perfektioniert werden, das ist auch für das Team quasi eine neue Arbeit aber das läuft gut an und wird mehr und mehr.

00:28:23: Also sie würden unter unterm Strich schon sagen, wer vielleicht noch Hemmungen hat

00:28:29: es doch mal auszuprobieren, wenigstens erst mit einem Account, um das vernünftig zu machen? Genau! Wir haben uns ja auch langsam ran getastet, haben wir uns gedacht Mensch welche Kanäle wären denn für uns

00:28:41: möglich.

00:28:43: Was können wir mit diesen Kanälen bespielen; haben uns auch von extern wirklich Hilfe und Beratung geholt. Das würde ich auch jeden empfehlen, der sich damit zuerst auseinandersetzt und dann noch keine Berührungspunkte hat und schnell festgestellt, dass

00:28:58: Instagram sich gut eignet und eben die vielen schönen Motive einzufangen die unsere Schlösser ja so zahlreich hergeben und wird dann maßgeblichen Instrumentes und natürlich auch mit Presse mit den Kollegen den Ausdruck zu intensivieren und auch

00:29:12: mit der Politik ein Sückweit in Kontakt treten zu können und somit haben wir da zwei Kanäle die wir regelmäßig

00:29:20: bespielen und die wir auch mit unterschiedlichen Themen bespielen und sehr sehr gutes Feedback da haben

00:29:27: seit einem Monat haben wir dann auch noch YouTube mit im Boot das kann ich auch nur empfehlen genau haben der gestartet mit einem Film zu Schloss Schwarzburg den wir selbst.

00:29:37: Mit einer Agentur Leben.

00:29:41: Ja erstellt haben um einfach die sind desaströsen Zustand des Objektes einzufangen und auch wieder einmal mehr Transparenz zu machen was wir dort in Arbeit leisten was noch geplant ist unter unseren audiowalk den das dort ab Mitte des Jahres jetzt geben wird

00:29:57: anzukündigen der den Besuchern einmalig eigentlich wie ich finde die Möglichkeit gibt auch eine Baustelle tatsächlich betreten zu dürfen

00:30:06: herunter natürliche ja noch mal ganz andere Möglichkeiten für uns bietet da

00:30:13: ja auch zu zeigen an welchen Stellen ist vielleicht manchmal nicht so einfach weiter geht für uns und was von außen den Gebäuden ja weiß Gott nicht immer anzusehen ist.

00:30:21: Das haben sie schön auch erklärt weil mir wurde es wichtig dass man das auch mal für Häuser erwähnt die vielleicht gerne

00:30:28: so so schön Media mäßig was hätten aber die Ressourcen einfach mehr haben und die Frage kommt bei mir schon im Museums Cast eigentlich immer bei jedem Haus egal ob die momentan noch analog unterwegs oder schon zweigleisig fahren ne und manchmal

00:30:43: tut mir dann auch Museen leid die das aus irgendwelchen äußeren oder inneren Zwängen noch nicht so umsetzen können und da ist dann immer die Frage wie habt ihr das gemacht sie sagen jetzt z.b. warm uns auf jeden Fall externe Hilfe geholt die Sachen.

00:30:57: Es hilft auf jeden Fall also es sind positive Dinge wo man dann einfach auch nichts.

00:31:02: So eine furchtbare Angst davor haben wir Sache ja wir haben da vielleicht würden wir es vergeigen oder so dass man sich davor eben nicht scheuen muss ne.

00:31:11: Erstmal muss ich das Aufwands jemand da betreibt natürlich schon bewusst sein aber für mich ergibt sich da dann nur zum wirklich eineindeutig und man muss ja auch sagen Sie es wenn man sich selbst nicht auf den Netzwerken.

00:31:24: Herumtreibt die Themen die man selber hat oder auch die Kritik die ist vielleicht teilweise an an eine Einrichtung unsere gibt die gibt es so trotzdem und so kann man zumindest darauf eingehen und Rede und Antwort stehen.

00:31:37: Genaues da kriegen sie jetzt live mit und können reagieren und genau.

00:31:43: Wird sogar aus einer Kritik was Positives, weil es  vielleicht falsch verstanden wurde und man kann es erklären.

00:31:48: Genau. Das hatten wir natürlich auch schon ganz oft bei großen Projekten wie Schloss Friedenstein in Gotha, dass man da einfach natürlich auch gefragt wurde

00:31:56: Ihr habt jetzt das Geld, man sieht nicht das was passiert und dann kann man natürlich gewissermaßen kontern und sagen, Mensch, großes Projekt großer Planungsaufwand und nur, weil man Nichts sieht, heißt das nicht, dass wir nichts tun. Da steckt natürlich enorm viel

00:32:09: Planung dahinter was von den Architekten erstmal am Schreibtisch erledigt werden muss und dann, wenn das gemacht ist, ja dann seht Ihr auch das Gerüst und dann wird sich auch was tun an einem Schloss.

00:32:17: Ganz am Ende würde ich noch schnell eine Frage loswerden wollen: Wenn ich richtig informiert bin, habt Ihr auch angefangen mit einem Social-Media-Stammtisch - ist das richtig?

00:32:28: Wir haben jetzt in Thüringen tatsächlich ein Social-Media-Stammtisch da bin ich sehr froh drum wie wir schon eingangs erwähnten

00:32:35: gibt es ja nicht nur die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten sondern auch die Klassik-Stiftung und viele weitere kleinere Verwaltungen und das ist tatsächlich die Möglichkeit

00:32:44: uns da zu treffen

00:32:46: wir z.B. Marketing und Öffentlichkeitstechnisch die Schatzkammer haben, haben wir an der Stelle jetzt unseren Social-Media-Stammtisch. Das klingt immer so flach, ist aber tatsächlich ein sehr konstruktives Zusammenarbeiten und

00:32:58: wir tauschen Erfahrungen aus, welche Projekte sind gut gelaufen, was nicht, was können wir vielleicht auch gemeinsam bewältigen. Man kann ja auch gemeinsame Geschichten

00:33:06: stricken über Hashtags über alles, was eben die sozialen Medien da bieten. Ja und sind uns darüber ne große Unterstützung geworden.

00:33:15: Steht da schon einen Termin fest den mal schon verraten könnte für nächsten?

00:33:20: Wenn er feststehen sollte, habe ich ihn gerade nicht im Kopf. Das ist nicht schlimm! Aber wir haben es das Versprechen gegeben, dass regelmäßig zu tun, weil natürlich nur über den Austausch was Produktives für den Besucher bei rauskommen kann.

00:33:32: Also liebe Hörer behaltet die Schlösserstiftung Thüringen im Auge. Für alle die, die jetzt gesagt haben, hier fallen so viele

00:33:39: Social-Media-Accounts und Webadressen. Es wird alles in den Shownotes vom #museumscast verlinkt werden das wird unter museumscast.com

00:33:48: Slash Episode 07 zu finden sein. Da steht dann alles, vom YouTube Kanal über instagram und Twitter und die Webseite.

00:33:57: Und zu dem schönen „Schlösser Welt Thüringen“-Printmagazin als PDF wird's dann auch ein Link geben. Sehr schön! Das

00:34:05: dann der Hörer sich da auch noch mal selber näher damit beschäftigen kann, genau.

00:34:11: Da würde ich jetzt schon fast ein bisschen so zum Ende auskleiden wollen. Ich erlaube mir jetzt die Frage an den Herrn Dr. Nagel. Er ist ja

00:34:21: sozusagen der Profi für die Dornburger Schlösser.

00:34:26: Gibt es trotzdem noch ein anderes Lieblingsschloss, was Sie vielleicht außer diesen haben?

00:34:33: Ich habe da einige die mir ganz besonders am Herzen liegen, darunter sind welche die

00:34:40: wahrscheinlich so ein bisschen außerhalb vom Radar oft laufen. Das eine ist die Burg Weißensee in

00:34:48: Nord-Thüringen bei Sömmerda und das andere ist das Kloster

00:34:53: oder zum Schloss umgebaute Kloster Mildenfurth weil südlich von Gera zwischen Gera und Greiz.

00:35:00: Das ist schön! Ein Kleinod nicht ganz einfach zugänglich aber

00:35:05: Was ganz Besonderes. Ein Insider-Tipp! Eine romanische Kirche, die im 16 Jahrhundert zum Schloss umgebaut worden ist.

00:35:12: Sehr interessant! Und die Frau Porske, haben Sie auch so ein...

00:35:16: Ja tatsächlich! Alsi ich bin gebürtige Rudolstädterin, bin nach dem Studium wieder hergekommen und deswegen hängt mein Herz natürlich ein bisschen an der Heidecksburg, die ich schon während Abi-Zeiten immer im Blick hatte.

00:35:28: Ein anderes Objekt, was mir sehr am Herzen liegt: Das Schloss Schwarzburg.

00:35:33: Weil ich das natürlich dann auch schon seit Kindertagen verfolge und ja nicht nur stolz drauf bin sondern sehr sehr interessant finde hinter die Kulissen gucken zu können und dabei sein zu können.

00:35:44: Der Schloss quasi wieder in den Zustand zu versetzen indem das erlebbar wird.

00:35:49: Na ganz toll! Super Schlussworte! Ich bedanke mich beim Herrn Dr. Nagel

00:35:54: bei der Frau Porske für die schönen Informationen hier und kann jetzt nur den Hörern sagen: Schaut unbedingt vorbei, es gibt hier ganz viele Schlösser, Burgen und Gärten, da muss man nicht viele Kilometer fahren, wenn man in Thüringen ist.

00:36:08: Alles andere findet Ihr ja erstmal vorab in den Shownotes und dann natürlich im realen Leben vor Ort auf der Burg oder im Museum oder im Garten oder im Schloss.

00:36:19: Vielen Dank fürs Gespräch vielen Dank.